Wer wir sind und was wir
da eigentlich so 
machen

Das KINDAmag ist ein innovatives Magazin für Kinder, das ausschließlich mit Kinderzeichnungen bebildert ist.

Es erscheint 4x im Jahr. Gestaltet wird es von Kindern zwischen 3 und 12 Jahren.

Die Kinder können ganz bequem zuhause kreativ werden und ihre Bilder und Ideen digital an uns übermitteln.

Auch Kindergarten-Gruppen und Schulklassen sind herzlich eingeladen, mitzumachen.

Die erste grobe Idee zum KINDAmag hatten Emil und Paul als sie 5 und 3 Jahre alt waren und mit ihrer Mama zusammen ein kleines Büchlein über die schönsten Ferien-Erinnerungen malten.
Sie sind heute Teil der Chefredaktion und ein paar Jahre älter. Zusammen mit einigen anderen Kindern helfen sie dabei, das Magazin aus allen Einsendungen zusammenzustellen und nehmen ihre Aufgabe als Qualitätsmanager sehr ernst…

Jetzt brauchen wir nur noch dich und deine tollen Ideen!

Unsere Überzeugungen
und Herzensangelegenheiten

Ökologisch

Wir produzieren das KINDAmag ausschließlich zusammen mit mittelständischen Unternehmen und Manufakturen in Deutschland.
Zum Großteil nutzen wir Recyclingpapier, das inzwischen gar nicht mehr „öko“ aussieht, sondern eine tolle Farbbrillianz und Haptik vereint.
Um die Umwelt zu schonen, benutzen wir zum Verschicken teilweise gebrauchte Kartons.Wir verzieren sie mit unseren farbenfrohen Stickern. Kreativität ist schließlich, das zu optimieren, was schon da ist!

Sozial – Kaufe eins, verschenke eins

Das KINDAmag ist eine große Herzensangelegenheit für uns und soll es auch für möglichst viele andere sein.
Einen Motivationsschub und eine kleine Stärkung des Selbstwertgefühls brauchen vor allem die, denen es gerade nicht so gut geht. Daher verschenken wir für jedes verkaufte KINDAmag ein Exemplar an eine soziale Einrichtung. Für mehr Lebenskünstler und mehr Farbenfrohsinn überall  ♥

Werbefrei

Wir arbeiten mit Sponsoren zusammen, die mit Logo und Name auf den ersten beiden Seiten des Magazins genannt werden. Das KINDAmag ist frei von anderer Werbung.

Jetzt noch schnell mitmachen und in Ausgabe #1 dabei sein!

MITMACHEN

Emil

9 Jahre

Die schwarz-weiß-Strich-Zeichnungen auf dieser Website hat alle Emil gemalt. Er singt und schauspielert gerne, mag Taekwondo, Tischtennis und klettert auf alles, was nicht wegläuft.

Meine Lieblingsfarbe...

Ich mag alle Farben

Am Liebsten esse ich...

Kaiserschmarrn

Mein Lieblingskünstler...

James Rizzi

Wenn ich ein Tier wäre, dann wäre ich...

Ein Adler

Nela

... ist die Mama von Emil und Paul.
Sie baut aus den Kinderbildern und Zeichnungen das KINDAmag am Computer zusammen. Sie hat auch diese Website gestaltet, die Videos gemacht und die ganzen anderen cre8th-Produkte...

Meine Lieblingsfarbe...

Ich mag alle Farben, aber in meinem Haus und in meinem Kleiderschrank dominieren BLAU und GRÜN.

Am Liebsten esse ich...

Kaiserschmarrn

Meine Lieblingskünstler...

Kinder

Wenn ich ein Tier wäre, dann wäre ich...

Ein Wolf

Paul

8 Jahre

Meine Lieblingsfarbe...

Kunterbunt

Am Liebsten esse ich...

Gummibärchen

Mein Lieblingskünstler...

Die Zeichner von Studio Ghibli

Wenn ich ein Tier wäre, dann wäre ich...

Ein Panda-Bär

Anabel

6 Jahre

Anabel ist ein kreativer Tausendsassa. Sie singt, spielt Geige und Schach, malt und bastelt. Viele Bastelideen sind von ihr.

Meine Lieblingsfarbe...

Bunt

Am Liebsten esse ich...

Gebackener Camembert mit Preiselbeeren

Mein Lieblingskünstler...

Meine Mama

Wenn ich ein Tier wäre, dann wäre ich...

Ein Eichhörnchen

Franka

9 Jahre

Franka singt gerne und spielt Gitarre. Sie mag Taekwondo, Malen und Töpfern. Besonders gerne malt sie Muster und Fantasie-Bilder.

Meine Lieblingsfarbe...

Grün

Am Liebsten esse ich...

Kaiserschmarrn

Mein Lieblingskünstler...

Hundertwasser

Wenn ich ein Tier wäre, dann wäre ich...

Ein Meerschweinchen

Hi!

Wir freuen uns auf dich...

Willst du noch mehr
über uns wissen? 

Ein paar Gedanken über Bilder, Kreativität und Glücklichsein

„Die Seele denkt nie ohne Bild“, wusste bereits Aristoteles. Die Menschen malten lange bevor sich eine komplexe Sprache entwickeln konnte. Uralte Höhlenmalereien verraten uns, dass sie damals nicht nur Nützliches in Bilderform notierten, sondern sich auch künstlerisch betätigten. Auch wenn man wenig über die evolutionäre Sprachentwicklung weiß, so gilt als gesichert, dass die ersten Lautäusserungen mit Gesten und Gebärden kombiniert wurden. Die ersten Schriften glichen aneinandergereihten Kunstwerken. Das Alphabet entwickelte sich aus immer abstrahierteren Symbolen.

Unser Ursprung ist das Bild. 

Träume, Flashbacks, Déjà-vus: Bilder haben unglaubliche Kraft und überdauern die Zeit. Wer ein Trauma erleiden musste, wird die Bilder an das Ereignis kaum wieder los. Auch Worte können sprichwörtlich verletzen und nachhallen. Aber im Grunde wiederholt sich vor dem inneren Auge nur der Moment, in dem das Wort fiel. Der Augenblick, also das Bild, bleibt. Nicht die Reihe an Buchstaben, die das Wort bildeten.

Diese Evolution hin zur Sprache und weg vom Bild, vollzieht sich auch in der Entwicklung eines jeden Menschen. Zuerst kritzeln Kinder, dann malen sie, dann können sie Erlebtes und Gefühltes in einfachen Worten wiedergeben und schließlich lernen sie Lesen und Schreiben. Ab diesem Zeitpunkt tritt das Malen in den Hintergrund. Es verliert an Bedeutung.

In der Schule wird zudem die Kunst benotet, obwohl das eigentlich gar nicht möglich ist, denn viel zu persönlich und emotional sind Bilder, als dass man sie vergleichen oder gar bewerten könnte. Je individueller, ehrlicher und kreativer ein Kind, desto schlechter werden die Noten sein. Diese Krux ist mehr als das. Es ist der Beginn des Gleichmachens von Individuen, dem Abwenden von Gefühlen und Emotionen (=Bild), hin zu Logik und Verstand (=Sprache).

Natürlich vollzieht sich dieser Wandel in allen Bereichen des Lebens. Dem Malen, den eigenen Seelenbildern und dem Thema an sich, Raum zu geben, ist aber die einfachste Art dieser Entwicklung entgegenzusteuern, um unsere ureigene Form der Selbstreflektion zu bewahren.

Wir alle sehnen uns doch danach mit uns selbst glücklich zu sein, Lösungen zu entwickeln, Konflikte friedlich zu lösen und mit unseren Gaben und Talenten uns und andere zufrieden zu machen.

Kreativität ist irdische Gesetzmäßigkeit. Redewendungen machen deutlich, wie wichtig Schaffenskraft, Kunst und schöpferische Energie für die Existenz sind: „Ich schaffe das“, „Er ist ein Überlebenskünstler“, „Ich mache mir ein Bild davon“, „Hoffnung schöpfen“ usw.

Ein paar Worte zu Nela, ihrer Geschichte und warum sie cre8th gegründet hat

Nela Hein macht heute exakt das, was sie sich schon als Kind ausgemalt hat. Dabei war ihr Lebensweg alles andere als einfach. Ab der 6. Klasse konnte sie aus gesundheitlichen Gründen keine Schule mehr besuchen. Statt zu lernen, träumte sie und malte. Die verlorenen Schuljahre holte sie aus Überzeugung nie nach.
„In den ersten Jahren nach meiner Krankheit behielt ich meine „fehlende Bildung“ für mich, inzwischen empfinde ich sie als großes Geschenk und ein echtes Privileg. Ich habe zwar einiges nicht gelernt und verpasst, aber dafür konnte ich so viel in mir finden und behalten. Ich sehe die Welt immer noch mit Kinderaugen.“
Um diese besondere Sicht auf die Dinge mit anderen zu teilen und Kindern zu helfen, ihre ganz eigenen Ideen und Gedanken zu bewahren, gründete sie cre8th. Durch Selbermach-Sachen für Zuhause, ein Magazin von Kindern für Kinder, Kurse und Vorträge möchte sie Kinder und auch Erwachsene motivieren, ihre Lebenskünstler-Kräfte zu aktivieren.

„Ich möchte Mut machen, man selbst zu bleiben, den eigenen Bildern zu vertrauen, egal was von Außen auf einen einströmt. Es ist eine Krux, dass die Wirtschaft händeringend Mitarbeiter sucht, die um Ecken denken können, immer mehr Menschen unter einem Gefühl der Isolation leiden, aber kleinen Kindern bereits abgewöhnt wird, über den Rand hinaus zu malen. Wir müssen zu Individualität und Kreativität zurückfinden, statt alles zu bewerten und gleich zu machen.“